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Front vor Restauration
Frontansicht vor Restauration
Heckansicht vor Restauration
Heckansicht vor Restauration
Innenansicht
Innenansicht
Frontansicht nach Restauration
Frontansicht nach Restauration
Heckansicht nach Restauration
Heckansicht nach Restauration
Seitenansicht nach Restauration
Seitenansicht nach Restauration
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VW Käfer Cabriolet

Über dieses Fahrzeug

Dieses Käfer Cabriolet wurde am 30.01.1968 gebaut und nach Wunsdorf (Niedersachsen) ausgeliefert. Es wechselte in den folgenden Jahren mehrfach den Besitzer und gehört nun seit 2002 einem Kunden unseres Hauses.

Restauration

Laut Gutachten befand sich das Fahrzeug beim Kauf im Zustand "3". Eine erste Bestandsaufnahme zeigte zwar eine solide Substanz, aber an vielen Karosserieteilen waren jedoch bereits Durchrostungen vorhanden. Aufgrund des Gesamtzustandes entschloss sich der Besitzer im Frühjahr 2003 zu einer umfangreichen Restaurierung. Der Käfer wurde komplett zerlegt und die Karosserieteile gesandstrahlt. In vielen Arbeitsstunden wurden die Substanzschäden an der Karosserie beseitigt und Reparaturbleche eingeschweißt. Mangels Ersatzteile wurden einige Reparaturbleche in unserem Karosseriebau selbst angefertigt. Nach Abschluss der Karosseriearbeiten erhielt das Fahrzeug eine klassische Zweifarbenlackierung. Anschließend erfolgte die "Wiedervereinigung" mit der ebenfalls restaurierten Bodengruppe und die Übergabe des Fahrzeug an seinen Besitzer. Alle weiteren notwendigen Arbeiten wurden vom Eigentümer selbst durchgeführt und im Mai 2005 abgeschlossen. Seitdem ist das Käfer Cabriolet als historisches Fahrzeug wieder auf unseren Straße unterwegs.

Technische Daten
Modell: VW Käfer Typ 15
Motor: luftgekühlter 4-Zylinder-Boxermotor (Heck)
Hubraum: 1.493 ccm
Leistung: 44 PS bei 4.000 U/min
Frehmoment: 105 Nm bei 2.600 U/min
Höchstgeschwindigkeit: ca. 125km/h
Beschleunigung: 22 s
Leegewicht: 870 kg
Verbrauch: 8 l/100 km
Antrieb: Heckantrieb
Getriebe: vollsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe
Modellgeschichte
1931 Ferdinand Porsche beginnt einen Wagen für das Volk zu konstruieren. Die deutschen Automobilhersteller zeigen jedoch wenig Interesse an einer Produktion dieses Wagens.
Mitte der 30er Jahre Der automobilbegeisterte Adolf Hitler propagiert die Massenmotorisierung des deutschen Volkes. Er beschließt den Bau den Bau des Fahrzeugs und baut dafür eine Fabrik in der Hähe von Fallersleben.
1938 Adolf Hitler legt den Grundstein zum Volkswagenwerk - das heutige Wolfsburg entsteht.
  Das Fahrzeug erhält den Namen "KdF-Wagen" (Kraft durch Freude), wird jedoch vorerst nicht produziert, da auch das KdF-Werk Kriegsgüter produzieren muß.
1945 Im Sommer des Jahres beginnt die Produktion des Fahrzeugs. Dies ist nur möglich, weil Pressen und Werkzeuge die Bombardierung des Werkes überstanden haben.
1947 Die ersten Käfer stehen in den Ausstellungshallen deutscher Autohändler.
1949 Der 50.000ste Käfer wird gebaut.
1953 Nach mehreren kleinen Verbesserungen folgt die erste große äußere Veränderung. Das "Brezelfenster" im Heck wird durch ein ovales Fenster ersetzt, die Rückleuchten erhaltren Bremslichter.
1960 Die Winker werden durch Blinker ersetzt.
  In den Folgejahren steigt die Motorleistung von 25 PS auf 50 PS
1968 Einführung der stehenden Scheinwerfer. Für bestimmte Motorisierungen ist auch ein halbautomatisches Getriebe erhältlich.
1970er Jahre Um der Konkurenz standhalten zu können, werden Sondermodelle auf den Markt gebracht.
1978 Der letzte, in Deutschland produzierte Käfer rollt vom Band.

Die Produktion des Käfer Cabriolet wurde bis 1980 bei Karmann fortgesetzt. In Mexiko wird die Käfer-Limousine allerdings seit mehr als 20 Jahren weiter gebaut und teilweise auch nach Deutschland importiert. 3 Jahre nach dem Produktionsstop in Deutschland rollt in Mexiko der 20millionste Käfer vom Band, was in Deutschland Anlass für das Sondermodell Silver-Bug ist. Zum 50. Geburtstag erscheint 1985 der Jubiläumskäfer. Ein Jahr später endet der offizielle Import und im Sommer 2003 läuft in Mexiko der letzte Käfer vom Band - der "Ultima Edition" mit einem Kaufpreis von 13.000 €